Da ist wenigstens mal was los im Dorf!

Das waren die Worte unseres Galabauers, als…

…der entstandene „Schaden“ durch den örtlichen Baustoff-Händler beseitigt werden musste. Aber um welchen „Schaden“ geht es? Was ist passiert? Also der Reihe nach! 🙂

Wir sollten am Freitag unsere Lieferung Kompost-Erde bekommen, die in unserem Garten von unserem GaLa-Bauer verteilt werden sollte. Der LKW mit der Erde kam am Nachmittag auch und fing gerade an seine Ladung abzukippen, also unser (eigentlich nur durch Zufall) anwesender Gala-Bauer auf die Erde schaute, die da aus dem LKW trudelte und rief „was denn das für ein Mist“. Ja Mist trifft es fast ganz gut – es war nämlich keine fertige Kompost-Erde, sondern „zu kompostierende Erde“, die also erst noch zu Kompost-Erde werden muss und dementsprechend noch total unrein ist und noch wie die Hölle gestunken hat, was man selbst in 50m Entfernung noch deutlich gerochen hat.

Unser Gala-Bauer wedelte also wild mit den Armen und der LKW-Fahrer reagierte irgendwann, ein Teil der Ladung war aber bereits entladen und der „Mist“ lag nun in unserem Garten. Unser Gala-Bauer (der die Erde auch bestellt hat), war inzwischen stinksauer und schickte den LKW mit dem Rest zurück zur Baustoff-Grube und fuhr selbst ebenfalls hin, um das Problem zu klären. Denn diese stinkende Erde musste weg – noch am Freitag Nachmittag und die richtige Erde noch geliefert werden.

Ca. 1h später kam unser Gala-Bauer wieder und wurde von einem 18t Radlader „verfolgt“, der mit seinen maximalen 40km/h zu unserem Grundstück „gerast“ ist – immerhin rund 7km Strecke. Der LKW stand dann auch wieder in der Nähe und der Radlader began den „Mist“ von unserem Grundstück in die Schaufel zu nehmen und fuhr ihn Schaufelweise zum LKW, der am anderen Ende der Straße wartete in rund 80m Entfernung- insgesamt 5 Mal musste er rückwärts zum Grundstück fahren und dann die Schaufel vollmachen und dann wieder zum LKW fahren.

Das Spektakel lockte natürlich die Nachbarn an und viele schauten sich das Verladen des „Mistes“ an, der noch immer stank und alle rümpften regelmäßig die Nase oder konnten sich ein „das stinkt echt übel“ nicht verkneifen. Jedenfalls kommentierte unser GaLa-Bauer das Spektakel mit den oben genannten Worten „Da ist wenigstens mal was los im Dorf“.

20 Minuten später war der „Mist“ wieder weg von unserem Grundstück und Radlader und LKW fuhren davon, nochmals 30 Minuten später kam dann noch die richtige Erde – diesmal wirkliche Kompost-Erde, die dann noch abgeladen wurde. Verteilt wurde diese dann am folgenden Tag – es war ja auch schon genug passiert für einen Nachmittag 🙂 .

Bilder haben wir natürlich auch:

Kompostberg
Der Haufen „Möchtegern-Kompost-Erde“, der zum Teil leider schon entladen war, bis der LKW-Fahrer die Aktion abbrechen konnte
bagger-bagger
Der Radlader, der den „Mist“ in seine Schaufel genommen hat, um die Erde wieder abzutransportieren – unser GaLa-Bauer hat ihn dabei mit dem Minibagger unterstützt

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