Die Ausstattungsberatung – Tag 1

Die Anreise

Am letzten Sonntag war es endlich soweit: Wir haben uns aufgemacht gen Süden zu WeberHaus in Rheinau-Linx. Für uns bedeutete dies eine Fahrt von rund 700km – von Norderstedt bei Hamburg bis zum Hotel in Kehl-Kork. Der Landgasthof Schwanen ist wirklich ein nettes kleines Hotel mit gemütlichen Zimmern. Auf unserem Zimmer haben wir dann auch ein Kärtchen von WeberHaus vorgefunden, welche uns in der Region „Willkommen“ hießen – eine sehr nette Geste und stimmte uns gleich freudig auf den nächsten Tag. Nach einem abendlichen Besuch in Kehl, wo wir dann auch noch etwas gegessen haben, ging es zurück ins Hotel und mit Vorfreude auf den 1.ten Austattungstag ins Bettchen.

Die Ausstattungsberatung

Nach dem leckeren Frühstück am Montag Morgen machten wir uns auf zu WeberHaus nach Rheinau-Linx, welches nur wenige Kilometer von Kehl-Kork entfernt ist. Nachdem wir uns im Foyer angemeldet hatten, wurden wir von unserem Ausstattungsberater Herrn K. abgeholt und in das „Bauherrenzentrum“ geführt und natürlich haben wir auch die obligatorischen Namensschilder mit „Bauherrin“ und „Bauherr“ erhalten.

Im Büro von Herrn K. angekommen, hat er uns den groben Ablauf der Ausstattungsberatung erklärt. Danach sind wir die Hauspläne durchgegangen, wobei Herr K. das Ganze sehr anschaulich gestaltete, indem er uns virtuell auf den Grundrissen durch das Haus von Raum zu Raum geführt hat.

Nun ging es zum ersten Mal in die Ausstellung, wo wir sogleich begonnen haben die ersten Ausstattungsdetails von unserem WeberHaus festzulegen. Fotos zu unserer gewählten Ausstattung zeigen wir Euch dann in einem gesondertern Beitrag.

Die Dachsteine werden bei uns eine S-Pfanne der Firma Nelskamp in schwarz, auch wenn sich „schiefergrau“ momentan großer Beliebtheit erfreut, wollten wir dann doch den klassischen schwarzen Ton, im Kontrast zur weißen Außenholz-Lackierung und dem überwiegend weißen Außenputz, sieht das sicher toll aus.

Nach den Dachsteinen stand der Außenputz auf dem Programm. Wir werden überwiegend einen weißen Außenputz haben, wollen aber auch eine gewisse Farbgestaltung in der Fassade erreichen. Daher haben wir farbliche Akzente an den meisten Seiten des Hauses, nur nicht an der Ost-Seite, da dort das Carport viel Hausfläche verdeckt und sich eine farbliche Gestaltung aus unserer Sicht nicht lohnt. Die farblichen Akzente werden in einem hellen Blau und einem Grau-Ton gehalten, wir hoffen, dass dies beim fertigen Haus gut aussehen wird und sind gespannt.

Nach der farblichen Fassadengestaltung ging es dann um die Dachflächenfenster, diese erhalten eine Hitzeschutzmarkise gegen zuviel Sonnen-Einstrahlung. Diese Markise wirkt in der Konstruktion aber nicht besonders vertrauenswürdig und verdunkelt den Raum auch nicht genug, um den Raum wirklich gut vor einer zu starken Erwärmung zu schützen. Da wir zwei große Dachenflächenfenster auf der Süd-Seite unseres Hauses haben, ist mir das aber ein wichtiger Punkt. Deshalb wollten wir zunächst die Außen-Rollläden von Velux für die Dachfenster ordern, diese sind aber mit einem hohen Aufpreis verbunden, so dass wir jetzt den Rollladen nicht über WeberHaus beziehen werden, sondern beim örtlichen Händler für Velux-Produkte und von dessen Einbau-Partner einbauen lassen werden. Da der Außen-Rollladen ohne Probleme nachgerüstet werden kann, muss diese Arbeit also nicht von WeberHaus zum fast doppelten Preis durchgeführt werden – hier lässt sich also einiges sparen, wenn man prüft, zu welchem Preis der örtliche Velux-Partner die Rollläden verkauft und einbaut.

Jetzt folgte ein Mittagessen in der Kantine der „World of Living“, um dann gestärkt mit der weiteren Bemusterung fortzufahren. Die Fenster standen als nächstes auf dem Programm, nachdem wir uns bei der morgentlichen Durchsprache der Pläne bereits entschieden hatten alle bodentiefen Fenster im EG mit Alu-Rollläden zu versehen (auch wegen des deutlich erhöhten Einbruchschutzes gegenüber Kunststoff-Rollläden), schauten wir uns jetzt die Fenster an. Hier wählten wir die flachen Fenster-Schwellen, da die Standard-Schwelle der Fenster doch recht hoch sind – vor allem bei den Terassentüren aber auch bei unserem Nebeneingang in den HWR sind die flachen Fenster-Schwellen ein großer Vorteil. Fenstergriffe waren dann noch sehr schnell ausgesucht, diese werden titan-farbend sein (standard-weiß ist nichts für uns 😉 ).

Als nächstes standen Haustür und Treppe auf dem Plan. Bei der Haustür haben wir uns zurück gehalten und bleiben beim Standard-Modell mit verglastem Seitenteil, welches in der Exclusive-Ausstattung enthalten ist. Als Farbton wählten wir „anthrazit-grau“ und dazu den kurzen Edelstahl Türgriff. Bei den Haustüren kann man natürlich auch sehr viel Geld in „schickere“ Modelle stecken, aber wir finden die „Standard“-Tür sehr schick – eben schlicht wie wir es mögen. Auch bei der Treppe bleiben wir bei der Standard-Treppe in Buche mit offenen Treppenstufen und den Edelstahl-Streben im Geländer, welches so bei uns auch auf der Empore verbaut werden wird.

Jetzt folgte zum Abschluss des ersten Tages noch die Badezimmer Ausstattung für unser Haupt-Bad im Dachgeschoss. Hier wurden uns zunächst von Herrn K. die Standard-Ausstattung vorgestellt – leider entsprach nichts davon so recht unseren Vorstellungen für unser Traumbad. Dies wußten wir allerdings im Vorfeld und so war uns klar, dass das Badezimmer mit einigen Mehrkosten zu Buche schlagen wird. Da wir uns ein Doppelwaschbecken wünschen, aber wenig Wandfläche haben, war die Auswahl des Waschtisches nicht einfach. Wir wurden dann fündig bei einem 1m breiten Waschbecken mit 2 Armaturen (Hansa Stela), dieses passt optimal in unser Badezimmer und ist daher besser als ein Doppel-Waschtisch. Da wir ja eine ebenerdige Fliesen-Dusche haben, wählten wir hier noch eine Über-Kopf-Brause von Hansa mit zusätzlicher Handbrause. Auch das Wand-WC war schnell gewählt (und wurde zwischenzeitlich nachträglich nochmal verändert) und die Badewanne auf ein Modell mit der Größe 180 x 80 cm geändert. Die Badewanne wird einen Mittel-Abfluss haben und einen Excenter-Einlauf. Da unsere Badewanne zur Wandseite einen 10cm breiten Fliesenrand haben wird, sparen wir uns dadurch einen langstieligen Wassereinlauf, an dem man sich sonst gerne das Knie stossen würde. In der Installationswand zwischen Wanne und Dusche werden 2 Nischen voll verfliest eingebaut werden, die mit rund 250 Euro pro Stück einen stolzen Preis haben. Allerdings können wir uns auch vorstellen, dass der Fliesenleger damit seinen Spass haben wird… aber da muss er durch, wir möchten in der Dusche eine Nische, um Shampoo etc abzustellen, und auf der Wannenseite eine Nische um den Ellenbogen lässig aufzulegen beim Baden.

Nachdem die Sanitär-Objekte gewählt waren, folgten noch die Fliesen. Als Bodenfließen nehmen wir die „Fire & Ice“ Fliesen von Villeroy & Boch in einem großen 60 x 60 cm Format. Zudem setzen wir die Fire & Ice Fliesen auch als Akzente im Format 1,5 x 30 cm auch noch hinter dem Wand-WC, beim Waschbecken und in der Fließendusche als senkrecht verlaufenden Streifen ein. Zur Veranschaulichung haben wir Fotos von der Bad-Ausstellung bei WeberHaus gemacht, wo das hinter einem WC eingesetzt worden ist – zu finden in unserem Foto-Beitrag zur Ausstattungsberatung. Die eigentliche Wandfliese wird eine weiße Fliese von Steuler werden im Format 30 x 60 cm als Kontrast zu den „fetzigen“ Fire & Ice Fliesen.

Damit war der erste Ausstattungstag abgeschlossen und gegen 17.30 Uhr verließen wir die „World of Living“ und fuhren zum Hotel. Nach einem abendlichen Besuch in Straßburg, welches nur 10km vom Hotel entfernt liegt, können wir also auch Behaupten sogar kurz in Frankreich im Supermarkt gewesen zu sein. Die Salami ist dort auch viel leckerer, „Merci“.

Am folgenden Dienstag stand dann noch die Elektro- und Lichtplanung auf dem Programm, sowie die Werksführung und ein kurzer Besuch in den Musterhäusern der „World of Living“. Mehr dazu im Beitrag „Die Ausstattungsberatung – Tag 2“.

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