Stark schluffige Sande und sandige Schluffe

…haben wir zum Glück auf unserem Baugrundstück nicht. Lediglich „schwach schluffige Sande“ in der Schicht unter dem Mutterboden, dennoch ist diese sandige Schicht sehr gut tragfähig, so dass bei uns nur der Mutterboden abgeschoben werden muss und dann entsprechend die Baugrube mit Kies aufgefüllt werden wird, um das Straßenniveau zu erreichen.

Wie ihr vielleicht bereits gemerkt habt: Es geht hier nun natürlich um unser Bodengutachten, dass jetzt fertig vorliegt. Dabei wurden 2 Kernrammsondierungen in den zukünftigen Ecken des Baukörpers (Bodenplatte + Haus) vorgenommen, die bis zu 5m tief in den Erdboden reichen. Der Geologe kann daraus dann die Bodenzusammensetzung und die max. zulässige Bodenpressung ermitteln, sowie andere wichtige Empfehlungen für die Gründung geben. Dieses Boden- oder auch Baugrundgutachten sollte in jedem Fall auf einem Baugrundstück vorgenommen werden, bei uns ist es auch eine Vorgabe von Weberhaus bzw. der zuständigen Architektin, dass wir eben jenes einholen mussten. Das Bodengutachten zählt damit auch zu den Baunebenkosten.

Laut dem Gutachten kann das Haus sich maximal bis zu 2cm „setzen“ im Laufe der Jahre, ein guter Wert und wir dürften relativ sicher sein, nicht irgendwann Risse im Haus zu finden, weil es sich zu stark gesetzt hat oder gar schief steht – schließlich bauen wir ja auch in Norddeutschland und nicht in Pisa :-).

 

 

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.